Zeitschrift für Musikunterricht in den Klassen 5-13
Arrangements und Unterrichtseinheiten
„Musik und Unterricht“ deckt als Fachzeitschrift die komplette Bandbreite des Musikunterrichts an weiterführenden Schulen ab. Vom Klassenmusizieren zur Musikanalyse, vom Big-Band-Arrangement bis zur Chorprobe. In jeder Ausgabe stecken sowohl praxiserprobte Arrangements, wie auch Unterrichtseinheiten für den theoriebasierten Musikunterricht für die Klassen 5 bis 13.
Lehrplanbezug durch Themenschwerpunkt
Die Themenschwerpunkte in „Musik und Unterricht“ sind am Lehrplan orientiert und erweitern Schulbücher und Fachpublikationen optimal durch aktuelle Bezüge. Dadurch erhalten Sie neue Impulse und Methoden auch zu Themen, die zum Standardrepertoire gehören.
Mit den aktuellen Hits Ihrer Schüler*innen
In jedem Heft gibt es einen aktuellen Song aus den Charts zum Klassenmusizieren. Sie erhalten alles, was Sie für die Umsetzung brauchen: Leadsheet, Einzelstimmen und Playbacks.
Musikpraxis für die Sekundarstufe und die gymnasiale Oberstufe
In jeder Ausgabe befindet sich mindestens ein Arrangement für Big-Band, Chor- oder Schulorchester: und zwar optimal auf das musikalische Niveau an allgemeinbildenden Schulen abgestimmt.
So haben Sie alle Materialien immer im Klassenzimmer dabei:
Mit Ihrem Testpaket erhalten Sie Zugang zur Lugert-Play App. Hier finden Sie sämtliche Hörbeispiele, Materialien und Noten aus der aktuellen Ausgabe.
Diese Inhalte erwarten Sie ganz konkret in der neuen Ausgabe:
Kaum ein Genre erreicht Ihre Klasse so direkt wie Deutschrap. Genau hier setzt die neue Ausgabe der „Musik und Unterricht 164“ an: Wie wird aus einem Rap-Hit „Gut genug“ ein Klassenarrangement? Wie üben Schülerinnen und Schüler Flow, Reime und Beats? Eine Unterrichtsreihe zum Rap-Flow arbeitet mit Patterns zu „Ahnma“ bis „Grauer Beton“, dazu kommen Zugänge von Hip-Hop-Feminismus und Ikkimel bis Kanonbildung. Außerdem gibt es u. a. diese Specials: ein Beitrag zu Musik in Horrorfilmen, Infos zu außerschulischen Lernorten, ein Stuhltanz zu „Bangaranga“ und den neuen Schulstartsong „La Bamba“ – alles fertig vorbereitet für die Klassen 5–13.
Aktueller Hit
Gut genug
Von der viralen Hook zum gemeinsamen Musizieren – Steffen Merkel
„Gut genug“ ist vielen Schüler*innen aus Social Media vertraut und greift mit Selbstwert, Vergleichsdruck und Anerkennung Themen auf, die sie unmittelbar betreffen. Im Beitrag wird gezeigt, wie aus dem Hit ein praxistaugliches Klassenarrangement entsteht – mit leicht zugänglichen Stimmen, flexibel kombinierbaren Instrumentalparts und digitalen Umsetzungsmöglichkeiten.
Klasse 5-13
Deutschrap im Musikunterricht
„Plötzlich sprechen alle Kanackiş. Nord, Ost, Süd, West, ganz Deutschland ist Offenbach am Main“ – Lukas Bugiel
Ausgehend von der Debatte um Haftbefehl im Unterricht fragt der Grundlagenbeitrag, wie sich Deutschrap als Musik authentisch und produktionsorientiert unterrichten lässt. Der Beitrag liefert didaktische Zugänge zu Rap: Flow als zentrales Lernziel, Beatmaking und Sampling mit GarageBand, Adlibs als Einstieg ins Texten und die Frage, welcher Deutschrap in den Unterricht gehört.
„It's mostly the Voice…“
Rap-Flows üben und gestalten – Oliver Kautny
Rap-Musik gehört unter Schüler*innen seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Musikgenres. Was Rap musikalisch ausmacht und wie sich eine Lerngruppe dem Level originaler Rap-Songs systematisch annähern kann, wurde in der Musikdidaktik bisher kaum thematisiert. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie Schüler*innen die vokale Gestaltung im Rap verstehen, üben und gestalten können – an Patterns zu „Ahnma“ (Jan Delay/Beginner), „Kapuze“ (Moop Mama), „Sterne unterm Dach“ (Badmómzjay) und „Grauer Beton“ (Trettmann). An das Üben mit ausgewählten Patterns schließt sich die Erarbeitung ganzer Songs an.
Klasse 7–13
Ist Ikkimels Song „Bikini Grell“ feministisch?
Kontroverse Deutungen von Deutschrap diskutieren und Ambiguitätstoleranz fördern – Charlotte Furtwängler
Schüler*innen setzen sich mit dem Konzept des Hip-Hop-Feminismus auseinander und analysieren den Song „Bikini Grell“ der Rapperin Ikkimel. Ausgangspunkt ist die Frage, ob die Inszenierungsweisen der Rapperin als feministisch gelten können. Über unterschiedliche Perspektiven auf den Song und eine anschließende Fishbowl-Diskussion entwickeln sie die Fähigkeit, verschiedene Deutungen nachzuvollziehen und ihre Ambiguitätstoleranz zu stärken.
Klasse 10–13
Deutschrap im Weltall
Mit einer musikalischen Zeitkapsel Kanonbildung erfahren und reflektieren – Chris Kattenbeck
Um außerirdischen Lebensformen eine möglichst genaue Vorstellung von Deutschrap zu vermitteln, erstellen Schüler*innen eine musikalische Zeitkapsel aus ihnen dafür geeignet erscheinenden Songs. Dabei stoßen sie auf Fragen, die über den individuellen Musikgeschmack weit hinausgehen: Was ist ein Kanon? Wer hat die Macht, ihn zu bestimmen? Und welche Perspektiven bleiben unsichtbar?
Klasse 7–13
Specials:
Ba-de-ya im Bodybeat
Der Klassiker „September“ als Bodypercussion – Elsbeth Thürig
„September“ von Earth, Wind & Fire vertreibt die melancholische Stimmung im Herbst. Die Kreis-Bodypercussion schult Rhythmusgefühl, Koordination und Reaktionsvermögen – und lässt sich Schritt für Schritt erweitern. Durch Partneraktionen und Kanon entsteht ein motivierendes Warm-up, Bewegungsspiel oder ein musikalischer Energizer für zwischendurch.
„Welcome to the riot!“
Stuhltanz zum ESC-Siegersong „Bangaranga“ – Maike Hanewald
„Bangaranga“ bringt ESC-Energie direkt in den Musikunterricht: rhythmisch, mitreißend und ideal für einen Stuhltanz im Kreis, der sofort funktioniert. Kernstück ist eine Sequenz des Songs, die als fertige Einheit überzeugt oder sich mit Formationswechseln und weiteren Schritten zu einer größeren Choreografie anwächst.
Klasse 5–13
Musik-Comics
Eine Transformation von Aylivas „Renn“ mit eigener Projektarbeit – Katrin Bock
Über Musik ins Gespräch zu kommen, ist keine einfache Aufgabe. Einen Lieblingssong oder einen anderen musikalischen Ausschnitt in einen Comic zu transferieren, ist dabei eine gute Brücke: Durch das kreative Gestalten kann Musik auf verschiedenen Ebenen beschrieben werden.
Klasse 5–10
Klänge des Grauens
Wie Musik in Horrorfilmen für Gänsehaut sorgt – Julia Schares
Passend zu Halloween erforschen die Lernenden anhand dreier Filmmusikbeispiele („Halloween“, „Psycho“, „It“), mit welchen Kompositionstechniken man Gänsehaut erzeugt und wie die Klänge des Grauens funktionieren. Noch mehr Gruselfaktor bringen eigene Soundexperimente am Keyboard und ein Mitspielsatz zu John Carpenters „Halloween".
Klasse 9–10
Mehr als eine Stippvisite
7 Ideen, wie nachhaltiges Lernen zwischen Schule und außerschulischem Lernort gelingen könnte – Esther Adrian, Katrin Bock
Außerschulische Lernorte bereichern den Musikunterricht – doch wie werden Konzertbesuche, Exkursionen oder Begegnungen mit Musik nachhaltig lernwirksam? Der Beitrag zeigt, wie sich außerschulisches Lernen gezielt vorbereiten und im Unterricht aufgreifen lässt.
La Bamba
Der ultimative Schulstartsong – Bettina Küntzel
Mit „La Bamba“ kommt ein Song ins Klassenzimmer, den viele sofort wiedererkennen und der mit seiner mitreißenden Energie wie gemacht ist für den musikalischen Schulstart. Der Artikel zeigt, wie sich das Stück über einen niedrigschwelligen Mitspielsatz, eine singbare deutsche Textfassung, einen Tanz, ein Klatschspiel und einen Cupsong erschließen lässt und eröffnet damit vielfältige Zugänge für heterogene Lerngruppen.
Klasse 9–10
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Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich.
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