Musikalische Impulse zu erhalten und neue Konzepte kennen zu lernen, Spaß auf der Bühne zu haben, Kontakte zu anderen jungen Jazzern zu bekommen und von interessanten Dozenten zu lernen – gute Gründe gibt es viele, warum sich die jungen Jazzmusiker auf die Bundesbegegnung freuen, die ab Mittwoch, den 16. Mai in Halle (Saale) stattfindet.

Die besten Nachwuchsmusiker im Jazz, die in Vorausausscheidungen der Landeswettbewerbe von den Bundesländern nominiert wurden, treffen für vier Tage in Halle (Saale) zusammen, um einen musikalischen Wettbewerb auszutragen, der von einem Workshop und einem Rahmenprogramm auf den Bühnen der Stadt flankiert wird.
Der Wettbewerbsdurchlauf findet ab Donnerstag, 17. Mai für zwei Tage auf der „Kulturinsel – neues theater halle“ statt und wird vom Deutschlandfunk aufgezeichnet. Am Donnerstagabend, 17. Mai präsentieren sich die Teilnehmerbands unter dem Namen „Jazzkombinat“ der Öffentlichkeit: an fünf Orten treten sie ab 20 Uhr live in Halles Innenstadt auf. Am Samstag, 19. Mai geht es noch einmal zur Sache: tagsüber wird der talentierte Jazznachwuchs von Jazzprofessoren im Fachbereich der Musikpädagogik in der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg trainiert, abends wird ins Opernhaus Halle geladen: um 19.30 Uhr zum Preisträgerkonzert mit Preisverleihung, die mit einer Abschlussparty vor Ort ausklingt.

Mit der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ präsentiert der Deutsche Musikrat seit 1997 auf Bundesebene eine Auswahl der besten Ensembles und Solisten des Jazznachwuchses aus allen Bundesländern. Dank der freundlichen Unterstützung durch die gastgebende Stadt Halle (Saale) und das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt sowie der besonderen Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Deutschlandfunk wird die Bundesbegegnung erst möglich.

Auf die Teilnehmer warten Preise und Fördermaßnahmen im Wert von über 50.000 EUR, die bei der Preisverleihung am Samstag, 19. Mai um 19.30 Uhr im Opernhaus Halle verliehen werden.